In der Woche vom 26. bis 30. Juni 2017 organisierte die Primarschule Hindelbank eine Projektwoche unter dem Motto „Schule bewegt“. Vorgängig wurden Eltern, Vereine und Organisationen kontaktiert und um eine Teilnahme gebeten. Martin Bachmann hat sich ein Angebot für zwei Halbtage ausgedacht. Die Schülerinnen und Schüler sollten „Lebensraum für Kleinlebewesen“ bauen.

Am Montag fanden sich vier Kinder und fünf Mitglieder der UGH beim Schulhaus ein um gemeinsam einen Asthaufen zwischen zwei Heckenabschnitten beim Schulwald zu bauen. Die Kinder durften den Einachser von Martin besteigen und wurden so zum Hof Bärtschi chauffiert. Dort warteten Äste, welche mit Peter Grossenbachers Wagen an Ort und Stelle gefahren wurden. Unterdessen markierten Jörg Beck, Hans Timmerije und Martin Bachmann mit Pfosten die Ecken. Nach Anleitung von Jörg wurden die Äste fachgerecht eingeschichtet. Ab und zu musste zur Freude der Kinder der ganze Haufen etwas zusammengedrückt werden – ein Naturtrampolin! Natürlich durfte auch ein deftiges Znüni nicht fehlen. Die Arbeit bei heissen Temperaturen war schweisstreibend und machte ordentlich Hunger und Durst. Die Rückfahrt mit dem Einachser und das durch Geknatter angekündigte Einfahren auf dem Schulhausplatz war wieder so Recht nach dem Geschmack der Schülerinnen und Schüler.

Am Mittwoch setzten wir die zweite Gruppe zum Errichten einer Steinlinse ein. Der grosse Steinhaufen auf dem Bauernhof Stutz musste wieder auf das Fuhrwerk von Peter geladen werden. Wir waren froh, diesmal acht Helferinnen und Helfer zur Verfügung zu haben. Jeden einzelnen Stein aufzuheben und auf den Wagen zu werfen brauchte Durchhaltewillen. Als wir ein Mäusenest ausgehoben hatten und die Mäuse samt Jungen in alle Richtungen verschwanden, machten sich die Kinder Sorgen, ob alle wieder zusammen finden würden.
Neben dem neuen Asthaufen hoben unterdessen Martin und Hans mit der Hälfte der Schüler einen Graben aus. Es war trocken und dementsprechend hart. Aber als die erste Fuhre Steine eintraf, konnte mit dem Fundament aus grossen Steinen und einzelnen Betonröhren begonnen werden.
Noch dreimal beluden wir den Wagen. Die Steinlinse ist nun schön gross und kann vielen Tieren Un-terschlupf bieten.

Ganz herzlichen Dank den Schülerinnen und Schülern und den UGH-Mitgliedern, die etwas Sinnvolles und Nachhaltiges für die Natur getan haben.

Rosmarie Gäumann